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APA-Artikel 11. Februar 2016

H1N1: wesentlich harmloser als zunächst angenommen

Die vor allem 2008 fast schon panisch gefürchtete Schweinegrippe erwies sich letztlich als weit harmloser als zunächst angenommen. Anfang 2011 teilte der Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments mit, dass die Schweinegrippe in der Saison 2009/2010 europaweit rund 2900 Tote gefordert habe. Bei einer moderaten Saison der normalen Influenza seien es 40 000 Tote.

Das H1N1-Virus hatte sich 2008 zunächst in Mexiko und in den USA rasant ausgebreitet. Im Juni 2009 folgte eine Einstufung durch die Weltgesundheitsorganisation als globale Pandemie mit dem höchsten Gefahrenniveau sechs. Im Nachhinein wurde dies von vielen Experten als voreilige Überreaktion kritisiert.

Nach der ersten großen Welle wurde es still um die Schweinegrippe. Dabei grassiert die Influenzaform, inzwischen auch Neue Grippe genannt, weiter. Die Grippeimpfstoffe der vergangenen Jahre enthielten in Deutschland immer auch eine Komponente gegen H1N1.

apa.at

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