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APA-Artikel 10. Februar 2016

Apothekertagung - "Geriatrie und Medikationsmanagement"

Mit der demografischen Entwicklung geht auch in Österreich die Tendenz in Richtung Multimorbidität mit der oft notwendigen Einnahme zahlreicher Arzneimittel durch betagte Patienten einher. Dem trägt die von 6. bis 10. März in Schladming (Steiermark) stattfindende Wissenschaftliche Fortbildungswoche der Österreichischen Apothekerkammer zum Thema "Geriatrie und Medikationsmanagement" Rechnung.

Im Mittelpunkt der mittlerweile schon 49. Tagung der österreichischen Apotheker dieser Art stehen Vorträge, welche die verschiedenen Aspekte der Arzneimitteltherapie bei Mehrfachkranken sowie Betagten und Hochbetagten beleuchten. Dazu gehören auch die Arzneimittel-Neben- und -Wechselwirkungen, welche die Lebensqualität zum Teil drastisch verschlechtern können. Die österreichische Apothekerschaft will seit einigen Jahren mit einem Medikationsmanagement als Service für Patienten helfen, die Anwendung verschriebener und rezeptfreier Arzneimittel zu optimieren und Probleme zu verhindern.

Um noch besser die Lage betagter Patienten darzustellen, wird bei der Tagung auch ein "Alterssimulation"-System aufgebaut, mit dem die Teilnehmer am eigenen Leib erleben können, wie es sich anfühlt, 30 Jahre älter zu sein: mit Alterssimulationsanzug, Halbseitenlähmung, Tremorhandschuhen und Spezialbrillen mit eingeschränktem Gesichtsfeld.

apa.at

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