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APA-Artikel 9. Februar 2016

Raiffeisen will mehr Ärzte als Kunden

Raiffeisen buhlt vor allem in Wien um "Wunschkunden" für das gehobene Privatkundengeschäft, namentlich auch um Ärzte. Seit September hat die Bank ein Kreditprogramm extra für diese Berufsgruppe aufgesetzt. Bis Jahresende sollen rund 23 Millionen dieser Sonderfinanzierungen vergeben sein. Mindestens eine Million pro Bezirk, sagt der Wiener Private-Banking-Chef in der RLB NÖ-Wien, Gaston Giefing.

Das Kreditprogramm heißt deshalb "Ärzte-Million". Giefing bezifferte den Kundenanteil bei den Ärzten bei Raiffeisen in Wien mit rund 20 Prozent. Potenzial für die Sonderkredite gebe es aus dem Kundenbestand, die Bank will aber auch neue Kundschaft aus der Berufsgruppe.

Die vergünstigten fünf- bis zehnjährigen Kredite (bis zu 150.000 Euro) sind mit 1,25 Prozent variabel und fix verzinst und werden für Praxisgründungen (inklusive Ablösezahlungen), Investitionen in bestehende Ordinationen sowie für die Anschaffung medizinischer Geräte vergeben. Bisher hat die Bank dafür knapp 2 Millionen verliehen.

apa.at

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