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APA-Artikel 8. Februar 2016

Rehab-Geld - Stöger mit erster Zwischenbilanz zufrieden

Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) ist mit der ersten Zwischenbilanz zum Rehabilitationsgeld zufrieden. Wenn mehr als 40 Prozente der Rehab-Geld-Bezieher wieder als gesund eingestuft und zurück ins Arbeitsleben kommen können, dann sei das ein zufriedenstellendes Ergebnis und auch ein Fortschritt gegenüber der früheren Invaliditätspension, hieß es aus Stögers Büro gegenüber der APA.

Trotzdem müsse man das System der Rehabilitation weiterentwickeln. Das werde auch Thema beim Pensionsgipfel am 29. Februar sein, kündigte der Sozialminister an. Besonderes Augenmerk werde man auf die Früherkennung von gesundheitlichen Problemen legen, denn je früher Maßnahmen gesetzt werden desto effizienter seien sie.

Auch der Obmann der Pensionsversicherungsanstalt, Manfred Felix, erklärte gegenüber der APA, dass es speziell bei den psychischen Erkrankungen gelte, ungünstige Krankheitsverläufe so früh wie möglich abzuwenden und damit eine Verfestigung des Krankheitsbildes, welches die grundsätzlichen Reha-Chancen mindert, bereits weit vor einem Pensionsantrag zu verhindern. Felix betonte, dass die PVA ihre Angebote ständig weiter entwickle, damit die betroffene Menschen erfolgreich wieder ins Arbeitsleben zurückkehren können.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl meinte, dass man vor allem bei den psychischen Erkrankungen ansetzen müsse, nachdem fast drei Viertel aller Rehab-Geld-Bezieher darauf zurückzuführen sind.

apa.at

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