zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 3. Februar 2016

Schweiz: Krankenkassenzuschlag für Qualitätsprogramme stösst auf Skepsis

Die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK) begegnet den bundesrätlichen Vorschlägen für die Finanzierung von Qualitätsprogrammen im Gesundheitswesen kritisch. Sie wünscht sich ein "privatwirtschaftlicher geprägtes Modell".

Der Bundesrat will die Qualität im Gesundheitswesen steigern und zu diesem Zweck eine finanzielle Grundlage für Qualitätsprogramme schaffen. Er schlägt vor, auf den Krankenkassenprämien einen Zuschlag von maximal 0,07 Prozent zu erheben. Das entspricht heute 3,50 Franken pro Versicherten und Jahr und würde knapp 20 Millionen Franken einbringen.

Die SGK des Ständerates hat mit der Beratung der Vorlage erst begonnen. Bevor sie Entscheide fällt, will sie nun zusätzliche Auskünfte von der Verwaltung, wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten.

Insbesondere will sie wissen, welche rechtlichen Grundlagen der Bund heute schon hätte, um die Qualitätsanstrengungen stärker zu koordinieren, und wie die verschiedenen Akteure besser eingebunden werden könnten. Ausserdem erwarte sie konzeptionelle Vorschläge für ein privatwirtschaftlicher geprägtes Modell, hält die Kommission fest.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben