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APA-Artikel 26. Jänner 2016

CH: Komplexe Bauchchirurgie bleibt zentralisiert

Die Entfernung eines Teils der Leber und vier weitere komplexe bauchchirurgische Behandlungen gehören weiterhin zur hochspezialisierten, zentralisierten Medizin. Das haben die kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) entschieden.

Auch künftig dürfen somit nur ausgewählte Spitäler die komplexen bauchchirurgischen Eingriffe durchführen. Welche Spitäler dies sein werden, ist noch offen. Das zuständige Beschlussorgan, das aus zehn kantonalen Gesundheitsdirektoren besteht, hat in einem ersten Schritt nur die Definitionen der hochspezialisierten Teilgebiete der Bauchchirurgie überarbeitet.

In einem zweiten Schritt werden nun die Qualitätsanforderungen neu beurteilt. Dabei werden auch die Mindestfallzahlen festgelegt. Werden diese erhöht, könnten gewisse Spitäler den Leistungsauftrag verlieren.

Für die Planung der hochspezialisierten Medizin sind nicht die einzelnen Kantone zuständig, sondern das HSM-Beschlussorgan. Ziel ist es, die Spitzenmedizin auf bestimmte Standorte zu konzentrieren. Einen definitiven, vierjährigen Leistungsauftrag zur Leberresektion beispielsweise erhielten 2013 schweizweit nur insgesamt acht Spitäler.

apa.at

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