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APA-Artikel 11. Jänner 2016

Salzburger SPÖ 2 - Landeskliniken: "Engmaschige Hygiene-Kontrolle"

Die Salzburger Landeskliniken (SALK) haben am Montag versichert, dass die Hygiene-Kontrolle in den Spitälern sehr engmaschig gestaltet sei. "Wir untersuchen täglich und zum Teil stündlich, gehen internen Hinweisen sofort nach und melden diese Ergebnisse umgehend dem Krankenhausreinigungsdienstleister, der die Mängel behebt, soweit sie bekannt sind", hieß es in einem Statement.

"Dass die Reinigung für ein Großklinikum für jeden Reinigungsdienstleister eine schwierige Aufgabe und eine große Herausforderung ist, soll nicht bestritten werden." Die Landeskliniken würden von einem externen Anbieter vor allem einen sensiblen Umgang mit den Patienten, hohe Ansprüche hinsichtlich des Reinigungspersonals und eine hohe Qualität bei der Durchführung unter Berücksichtigung der jeweiligen Hygienevorschriften fordern. Die aktuelle Putzfirma setze laut SALK 350 Personen ein, um die Reinigung von insgesamt rund 219.120 Quadratmetern und 9.556 Räumen zu gewährleisten.

Der für die Landeskliniken zuständige Landesrat LHStv. Christian Stöckl (ÖVP) teilte am Montag mit, dass er gemeinsam mit SALK-Geschäftsführer Paul Sungler bereits konkrete Überlegungen anstelle, den Reinigungsdienst in den Salzburger Landeskliniken in einer anderen Form zu organisieren. "Bis zum Sommer dieses Jahres werden wir eine Entscheidung treffen", sagte Stöckl.

Die jüngste Messung der Zufriedenheit der Patienten mit der Reinigung habe im 1. Quartal 2015 eine durchschnittliche Zufriedenheit von 1,45 auf der Messskala des Schulnotensystems (1-5) ergeben. Stöckl und die Landeskliniken betonten am Montag auch, dass die heute von SPÖ-Chef Walter Steidl vorgeschlagene Wiedereingliederung der "outgesourcten" Reinigung im Jahr 2011 an der Ablehnung der SPÖ gescheitert war.

apa.at

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