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APA-Artikel 18. Dezember 2015

DGB fordert Umsteuern bei Gesundheitskosten

Angesichts steigender Krankenkassen-Beiträge hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ein Umsteuern bei den Gesundheitskosten gefordert. "Die Kosten im Gesundheitsbereich werden bis 2019 um 3,5 Milliarden Euro steigen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Das Fatale ist, dass das einzige Ventil für die Kostensteigerungen die Zusatzbeiträge sind, die allein die Arbeitnehmer belasten."

Nötig sei die Rückkehr zu einer "gerechten Verteilung" der Lasten. "Die Arbeitgeber müssen wieder paritätisch beteiligt werden", forderte Buntenbach. Dann hätten sie ihrer Ansicht nach auch einen Anreiz, für eine vernünftige Kostenstruktur im Gesundheitswesen einzustehen. "Wir brauchen dringend eine Entlastung der Arbeitnehmer."

An diesem Freitag wollen die meisten Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag für 2016 bekanntgeben. Die drittgrößte Kasse, die DAK-Gesundheit, will nach einer Vorlage für ihren Verwaltungsrat ihren Beitragssatz um 0,6 Punkte auf 16,1 Prozent anheben. Das sagte Vorstandschef Herbert Rebscher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

apa.at

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