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APA-Artikel 12. November 2015

Plastische Chirurgie setzt zunehmend auf Regeneration

In großen Teilen der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie gibt es derzeit einen tief greifenden Wandel. "Wir setzen zunehmen auf Regenerationstechniken", sagte der Wiener Kieferchirurg Kurt Vinzenz aus Anlass eines Symposiums mit internationalen Spitzenexperten in Wien.

Rund 150 Fachleute, Plastische Chirurgen, Mund-Kiefer- und Gesichtschirurgen und HNO-Experten aus Europa, den USA und Asien diskutieren Ende dieser Woche (13. bis 15. November) den zukünftigen Einfluss der regenerativen Techniken auf die ästhetische Gesichtschirurgie beim Kind im Wiener Billrothhaus. "Es geht um die neuesten Methoden für die ästhetische und funktionelle Behebung schwerster Missbildungen, zum Beispiel Lippen-Kiefer-Gaumenspalten, und Wachstumsstörungen im Gesichtsbereich, ebenso um die sozialmedizinische Rehabilitation", sagte Vinzenz.

Eine immer größere Rolle spielt dabei die "regenerative" plastische Chirurgie, mit deren Weiterentwicklung sich der Wiener Kieferchirurg (Evangelisches Krankenhaus) seit Jahren beschäftigt. Durch Eigenimplantate von Knochenteilen und ihre spätere Dehnung am Ort, wo sie eingesetzt worden sind, lassen sich Knochenstrukturen fast "beliebig" formen. Verwendet werden kann das zum Beispiel auch bei Kindern in Entwicklungsländern nach lebensgefährlichen Noma-Infektionen mit massivem Knochenabbau im Gesicht.

apa.at

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