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APA-Artikel 11. November 2015

Partikeltherapie

(Hintergrund - Stichwort)

Von der Partikeltherapie sollen Krebspatienten profitieren, denen mit herkömmlichen Strahlentherapien nicht geholfen werden kann. Etwa dann, wenn Tumore tief im Körper liegen oder das umliegende, gesunde Gewebe sehr empfindlich ist. Das ist zum Beispiel im Gehirn oder an der Wirbelsäule der Fall. Der Vorteil der Therapie ist, dass Tumorzellen punktgenau zerstört werden können, das umliegende Gewebe aber geschont wird. Dafür werden winzige Teilchen - hochenergetische positive Ionen - auf bis zu drei Viertel der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann auf den Tumor gelenkt. Dadurch wird die DNA in den Zellkernen zerstört, die Zellen sterben ab und der Tumor entwickelt sich zurück.

apa.at

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