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APA-Artikel 29. Oktober 2015

Syrien - Ärzte ohne Grenzen: Luftangriffe auf Krankenhäuser

Bei Luftangriffen in Nordsyrien sind der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) zufolge mindestens zwölf Krankenhäuser getroffen worden. Mindestens 35 Patienten und Mitglieder des Personals seien bei den Angriffen in den vergangenen Wochen getötet worden, erklärte die Gruppe am Donnerstag. Betroffen seien Hospitäler in Aleppo, Idlib und Hama. Sechs Krankenhäuser hätten schließen müssen.

MSF machte keine Angaben dazu, welches Land für die Angriffe verantwortlich sei. Der für Syrien zuständige MSF-Vertreter Sylvain Groulx erklärte, es sei für ihn immer noch unfassbar, "mit welcher Leichtigkeit alle Beteiligten an diesem Konflikt das Völkerrecht brechen".

Die syrische und russische Luftwaffe greifen Rebellenstellungen um Westen und Südwesten des Landes an. Auch eine US-geführte Allianz bombardiert die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS). Anfang Oktober waren bei einem US-Luftangriff mindestens 23 Menschen in einem MSF-Krankenhaus in Afghanistan ums Leben gekommen. Der Vorfall hatte international Entsetzen ausgelöst.

apa.at

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