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APA-Artikel 20. Oktober 2015

Arzt soll Frauen fremde Eizellen eingesetzt haben - Urteil erwartet

Im Prozess gegen einen Reproduktionsmediziner aus Bayern soll am Dienstag (11.00 Uhr) das Urteil fallen. Die Staatsanwaltschaft Hof wirft dem Mann vor, Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch Eizellen anderer Frauen eingesetzt zu haben. Diese Praxis ist in Deutschland verboten. Zudem soll er bei der Abrechnung von Leistungen betrogen und mehr als eine Million Euro Steuern hinterzogen haben.

In den Plädoyers vor dem Landgericht Hof hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von achteinhalb Jahren gefordert, zudem ein Berufsverbot von fünf Jahren. Die Verteidigung hält dreieinhalb Jahre Gefängnis für angemessen. Der Gynäkologe sitzt seit Anfang des Jahres in Untersuchungshaft, vor Gericht hat er die Vorwürfe eingeräumt.

apa.at

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