zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 16. Oktober 2015

Steirischer Spitalstandort Leoben erhält Zubau für Strahlentherapie

Jahrelang wurde in der Obersteiermark für die Errichtung einer Strahlentherapie-Einheit gekämpft. Am Freitag hat am Standort Leoben des LKH Hochsteiermark der Spatenstich stattgefunden. Die Inbetriebnahme ist für April 2017 vorgesehen. Die Investitionssumme liege bei rund zehn Millionen Euro, teilte die Steiermärkische Krankenanstaltengesellschaft KAGes am Freitag mit.

In der Steiermark stehen für die Strahlentherapie zur Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren derzeit fünf Linearbeschleuniger zur Verfügung. Sie sind allesamt in Graz am LKH-Universitätsklinikum stationiert, hieß es vonseiten der KAGes. Mit den Großgeräten werden jährlich rund 2.500 Patienten behandelt. Unter ihnen auch rund 500 aus dem obersteirischen Raum, die viele Kilometer hinter sich bringen mussten, um in Graz behandelt werden zu können.

Die ortsnahe strahlentherapeutische Versorgung für onkologische Patienten soll in Leoben die Inbetriebnahme eines weiteren Großgerätes im Frühling 2017 sicherstellen. Damit sollen nicht nur die langen Anfahrtzeiten, sondern auch die Wartezeiten für die Behandlung verringert werden, wurde seitens der KAGes betont.

Der Neubau wird im Anschluss an das Ambulanzgebäude im Bereich des noch vorhandenen Hubschrauberlandeplatzes errichtet. Das Gebäude wird eine Bruttogeschoßfläche von rund 2.000 Quadratmetern umfassen.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben