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APA-Artikel 15. Oktober 2015

Oberhauser zum Welternährungstag: BMG-Ernährungspyramide als Hilfe für gesunde Ess-Entscheidungen

"Man muss keine Ernährungsexpertin sein, um das gesundheitsförderliche Potential für sich zu nutzen, das im Essen und Trinken steckt", sagt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober. "Die Ernährungspyramide des BMG zeigt, dass alle Lebensmittel in einer gesunden Ernährung Platz haben - die richtige Mischung und die Menge machen es aus", erläutert die Ministerin. Fünf Jahre nach der Veröffentlichung der Ernährungspyramide wurde nun evaluiert, ob die zentralen Botschaften in der Bevölkerung ankommen, verständlich, glaubwürdig und für das eigene Ernährungsverhalten relevant sind. Gesamtnote: Gut. ****

Ernährung ist ein wichtiger Grundpfeiler für Gesundheit und Wohlbefinden. Bei drei der vier weltweit häufigsten nicht übertragbaren Krankheiten spielt die Ernährung eine wichtige Rolle (Diabetes, Herz-Kreislauf Erkrankungen und Krebs). Durch Veränderungen im Ernährungsverhalten können Lebensjahre in Gesundheit gewonnen werden. Doch obwohl die Lebensmittelauswahl noch nie so vielfältig und qualitativ hochwertig war wie heute, zeigen die Daten des österreichischen Ernährungsberichtes auf, dass sich viele Menschen in Österreich nicht optimal ernähren. Um das zu ändern, wurde unter anderem die BMG-Ernährungspyramide entwickelt. Sie stellt auf leicht verständliche Art die Grundpfeiler einer gesunden Ernährung dar und soll dabei helfen, gesunde Ess-Entscheidungen zu treffen.

Fünf Jahre nach Veröffentlichung wurde die BMG-Ernährungspyramide nun evaluiert. Erfreulich ist der hohe Wiedererkennungswert. Die Pyramide ist einer klaren Mehrheit der Befragten bekannt, Frauen signifikant häufiger als Männern. Acht von zehn Befragten empfinden sie als verständlich und logisch aufgebaut, sieben von zehn Befragten als optisch ansprechend und sechs von zehn Befragten als leicht merkbar und hilfreich im Alltag. Gut gelungen ist es auch, mit der Pyramide zu kommunizieren, dass kein Lebensmittel verboten ist und dass von den verschiedenen Lebensmittelgruppen unterschiedlich große Mengen empfehlenswert sind. Insgesamt wird die Verständlichkeit der Pyramide mit der Gesamtnote GUT beurteilt.

Als Auftrag an das Gesundheitsministerium zeigte die Befragung, dass die richtigen Portionsgrößen noch besser dargestellt werden müssen. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, dass die Pyramide ihnen hilft, sich täglich ausgewogen zu ernähren. Dass sie hilfreich beim Einkaufen ist, sagen vier von zehn. Hier braucht es künftig noch mehr Kommunikation, wie zum Beispiel eine Übersetzung von Ernährungs- in Einkaufsregeln. Neben klareren Portions- und Häufigkeitsangaben wünschen sich ein Viertel der Befragten auch ein Farbleitsystem in der Pyramide. Letzteres wurde in der Ernährungspyramide für Schwangere, die nach der allgemeinen Ernährungspyramide erarbeitet wurde, bereits umgesetzt.

Zusammenfassend hat die Evaluierung ergeben, dass die zentralen Botschaften einer gesunden Ernährung durch die Pyramide einleuchtend transportiert werden und der Bevölkerung bekannt sind. Hinsichtlich einer besseren Umsetzung des Wissens im Alltag arbeitet das BMG mit vielen PartnerInnen engagiert weiter.

Die Ernährungspyramide war eine der ersten Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Ernährung, der zum Ziel hat, bis 2020 messbare Verbesserungen im Ernährungsverhalten der Menschen in Österreich zu erreichen.

Der Evaluierungsbericht, umfassende Informationen zur Ernährung und der Nationale Aktionsplan Ernährung sind unter www.bmg.gv.at zu finden. Außerdem kann die Ernährungspyramide als Plakat bestellt werden. (Schluss)

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/52/aom

apa.at

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