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APA-Artikel 15. Oktober 2015

Schweiz: Passerelle soll nach Bachelor Wechsel zu Medizinstudium ermöglichen

Die Universität Lausanne will dem Ärztemangel entgegenwirken und Bachelor-Absolventen gewisser Fächer den Übergang in ein Masterstudium der Medizin ermöglichen. Ab 2017 soll Studierenden eine einjährige Passarellen-Ausbildung an der Uni Lausanne zur Verfügung stehen.

Damit sollen mehr Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. Es gehe aber auch darum, deren Ausbildung zu diversifizieren, sagte der Rektor der Uni Lausanne, Dominique Arlettaz, am Mittwoch zu einem Bericht des Westschweizer Newsportals Newsexpress.

Rund 40 Inhaber eines Bachelor-Abschlusses wie Life Sciences oder Chemie sollen sich dereinst während eines Jahres in Lausanne auf den Übertritt in den Medizin-Master vorbereiten. Dabei würden sie sich gezielt Kenntnisse der Medizin aneignen. Bei dem Projekt arbeitet die Universität Lausanne mit der Universität Genf und der ETH Lausanne zusammen.

Vor rund einem Monat hatte die ETH Zürich angekündigt, ebenfalls auf Herbst 2017 einen neuen Bachelor-Studiengang anzubieten, der auf das Medizinstudium an den Partneruniversitäten Basel, Zürich und der Università della Svizzera italiana vorbereitet. Geplant sind verschiedene Schwerpunkte, darunter biomedizinische Bildgebung und Engineering, Medizin-Informatik, personalisierte Medizin, molekulare Gesundheitswissenschaften und Genetik.

apa.at

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