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APA-Artikel 8. Oktober 2015

G7-Gesundheitsminister beraten über Antibiotika-Resistenzen

Die Gesundheitsminister der sieben führenden Industrienationen (G7) beraten am Donnerstag (13.30 Uhr) über das weltweit zunehmende Problem von Antibiotika-Resistenzen. Der deutsche Ressortchef Hermann Gröhe (CDU) hatte wiederholt darauf hingewiesen, dass die Wirkung dieser Medikamente verpuffe, wenn sie nicht gezielt genug gegen Bakterien eingesetzt würden.

Ärzten wird immer wieder vorgeworfen, dass sie bei Erkältungen zu häufig Antibiotika verordneten, obwohl diese Erkrankungen in den allermeisten Fällen von Viren verursacht werden. Zudem nehmen die Menschen Antibiotika über Nahrungsmittel auf, weil diese unter anderem in der Tiermast eingesetzt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte das Problem auch auf dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau thematisiert. Die Staats- und Regierungschefs bekräftigten in ihrer Abschlusserklärung, dagegen vorgehen und den globalen Aktionsplan der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützen zu wollen. Insofern ist das Treffen in Berlin eine Fortsetzung der Beratungen auf Ressortchefebene. Erwartet wird auch WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.

Am Freitag wollen sich die G7-Minister mit dem Thema Ebola befassen. Deutschland ist noch bis zum Jahresende Vorsitzende der G7.

apa.at

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