zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 6. Oktober 2015

Primärversorgung: Oberhauser trotz Ärztekampagne optimistisch

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) ist trotz Kampagne der Ärztekammer gegen die geplante Primärversorgung optimistisch. "Wir fahren nach Fahrplan fort", hielt sie am Dienstag vor dem Ministerrat gegenüber Journalisten fest. Bis Jahresende soll das Gesetz fertig sein.

Die von der Ärztekammer in der Kampagne an sie gestellten Forderungen würde sie selbst unterschreiben, meinte die Ressortchefin und macht sich vorerst "keine Sorgen". Ihre Stimmung sei "noch sehr neutral", beginnen nun doch gerade erst die Gespräche: "Ich bin auf jeden Fall verhandlungsbereit."

Einmal mehr betonte sie, dass es nicht darum gehe, den Hausarzt zu ersetzen. Es komme hingegen etwas Neues hinzu. Im Zuge der Verhandlungen werde sich vielleicht zeigen, dass der Wunsch der Patienten etwa auch jenem der Ärzte entspricht. Eventuell nicht jenem der Funktionäre, räumte die Ministerin ein.

Sie erklärte aber, dass sowohl die Bundesländer als auch die Sozialversicherungen künftig flexibler reagieren können sollen. Möglich sei ein "grober Rahmen" und Details, die sich auf die jeweilige Region beziehen. Ende des Jahres soll der Gesetzestext vorliegen.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben