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APA-Artikel 30. September 2015

D: Mehr als 13 200 ausländische Berufsabschlüsse anerkannt - viele Ärzte und medizische Gesundheitsberufe

Mehr als 13 200 im Ausland erworbene Berufsabschlüsse sind 2014 in Deutschland anerkannt worden. Das waren 1380 mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Verfahren stieg binnen Jahresfrist von 16 695 auf 19 806. Meist ging es um Ärzte und andere medizinische Berufe, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete.

1590 Anträge wurden negativ beschieden (2013: 1476). In 4968 Verfahren war bis Jahresende noch keine Entscheidung gefallen (2013: 3348). Um medizinische Gesundheitsberufe ging es in 14 895 der insgesamt 19 806 Fälle. Darunter waren 6807 Ärzte, 5352 Krankenpfleger und 681 Physiotherapeuten.

Mehr als die Hälfte der Verfahren bezog sich auf Abschlüsse, die in anderen EU-Staaten abgelegt wurden. In jedem vierten Fall ging es um Qualifikationen aus dem übrigen europäischen Ausland. Außereuropäische Abschlüsse machten 23 Prozent der Anerkennungsverfahren aus, die meisten dieser Berufsqualifikationen waren in Asien erworben worden. Am häufigsten wurden Anträge von Menschen bearbeitet, die ihre Ausbildung in Polen, Rumänien oder Bosnien-Herzegowina abgeschlossen hatten.

Die Daten wurden erstmals 2012 erhoben. Damals trat im April das Berufsqualifikationsgesetz (BQFG) in Kraft, das die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse regelt.

apa.at

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