zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 11. September 2015

Spatenstich für Spital Riviera-Chablais in Rennaz VD kann erfolgen

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Generalunternehmens Steiner AG im Zusammenhang mit der Bauvergabe des Spitals Riviera-Chablais in Rennaz VD gutgeheissen. Die Wiederholung des Vergabeverfahrens ist damit vom Tisch und die Steiner AG darf den Spitalbau starten.

Das Bundesgericht hat einen Entscheid des Waadtländer Kantonsgerichts annulliert und den Zuschlag für den Bau des interkantonalen Spitals an die Steiner AG bestätigt.

Unterlegene Baufirmen hatten beim Kantonsgericht Beschwerde gegen den Vergabeentscheid eingelegt. Das Gericht entschied im August vergangenen Jahres, dass die Ausschreibung wegen Mängeln nochmals durchgeführt werden muss.

Wie das Bundesgericht in seinem am Freitag publizierten Urteil schreibt, sind die Mängel nicht derart schwerwiegend, dass sich eine Neuausschreibung rechtfertigen liesse.

Es hält aber auch fest, dass die Vergabebehörde die fünf eingereichten Offerten offenbar nur oberflächlich verifiziert und korrigiert hat und zu viele Fehler stehen liess.

Im Spital Riviera-Chablais soll die Spitzenmedizin der Spitäler Vevey, Montreux, Aigle und Monthey VS an einem Ort zusammengeführt werden. Die Kantone Wallis und Waadt unterzeichneten 2008 einen entsprechenden Vertrag.

Auf die Beschwerde eines unberücksichtigt gebliebenen Konsortiums ist das Bundesgericht aus formellen Gründen nicht eingetreten. (Urteile 2C_876/2014 und 2C_886/2014 vom 04.09.2015)

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben