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APA-Artikel 20. August 2015

Gesundheit - Opposition kritisiert Pläne für Primärversorgung

Die Opposition kritisiert die Pläne von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) für die neue Primärversorgung. Die FPÖ befürchtet die Errichtung einer Gesundheitsversorgung à la DDR. Die NEOS halten den Ärger der Ärzte für berechtigt. Die Grünen begrüßen zwar, dass die Reform der Primärversorgung in Schwung kommt, sie warnen aber vor Zentren nach dem Billigstanbot-Prinzip.

FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein meinte in einer Aussendung, dass die Primärzentren zu Lasten der Patienten die niedergelassenen Ärzte des Vertrauens verdrängen würden. In Wien zeige sich schon, dass die Zahl der privaten Institute und der Wahlarzt-Ordinationen steige und es gleichzeitig immer weniger klassische Kassenordinationen gebe.

NEOS-Gesundheitssprecher Gerald Loacker begrüßte zwar den Ausbau der Primärversorgung. Gleichzeitig kritisierte er aber, dass die Bedingungen für die Ärzte untragbar seien und wichtige Reformelemente fehlten.

Die Grüne Gesundheitssprecherin Eva Mückstein begrüßt ebenfalls den Aufbau der Primärversorgung, sie würde aber eine privatwirtschaftliche Organisation und ein reines Diktat der Krankenkassen ablehnen. Außerdem monierte sie, dass alle beteiligten Gesundheitsberufe Verhandlungspartner der Kassen sein müssten.

apa.at

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