zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 11. August 2015

Kur - Pharmig für kritisches Hinterfragen

Der Verband der pharmazeutischen Industrie (Pharmig) hat am Dienstag in der Debatte um die Kur den Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Schutz genommen. Kritisches Hinterfragen heißt nicht Kürzen oder Streichen, erklärte Generalsekretär Jan Oliver Huber in einer Aussendung. Die FPÖ warnte hingegen vor Einschnitten.

Die aktuelle Kritik an Hauptverband-Chef Peter McDonald sei unangebracht, so Huber. "Es muss möglich sein dürfen, einzelne Leistungen dahingehend zu überprüfen, ob sie noch zeitgemäß sind - aktuell etwa, ob die heutige Form der Kur noch ihrem ursprünglichen Sinn entspricht. Damit wird auf transparente Art und Weise der Einsatz der Gelder der Versicherten hinterfragt."

FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein ortete zwar ein Zurückrudern McDonalds, sah aber dennoch Anlass zur Warnung. Es stehe weiterhin zu befürchten, "dass die Reform und Weiterentwicklung der Kur, von der McDonald spricht, in einer Verschlechterung und Reduzierung des Angebots für die Versicherten mündet".

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben