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APA-Artikel 31. Juli 2015

Spitalsärzte - Gezerre um Ärztegehälter an Kärntner Privatspitälern

Das Thema Ärztegehälter hat sich in Kärnten doch noch nicht erledigt. In den Genuss der vereinbarten Lohnerhöhungen kommen bisher nämlich nur die Ärzte an den öffentlichen Krankenhäusern der Kabeg, wie Kärntens Ärztekammerpräsident Josef Huber am Freitag in einer Aussendung beklagte. Es geht um rund 150 Ärzte. Für die kommende Woche sind Betriebsversammlungen an zwei Privatkrankenhäusern geplant.

"Protestmaßnahmen werden sicher nicht ausbleiben", so der Ärztekammerpräsident zur APA. Der Standpunkt des Landes zu den Erhöhungen der Ärztegehälter ist, dass die Kosten von den Krankenhäusern selbst erwirtschaftet werden müssen. Die Ärztekammer ist der Ansicht, dass eine Erhöhung der Abgangsdeckung durch das Land vereinbart sei und fordert dafür drei bis vier Millionen Euro zusätzlich.

Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) hatte gegenüber der APA diese Woche angekündigt, bei der Abgangsdeckung für die Privaten sparen zu wollen. Der Anteil des Verlusts der Privatspitäler, den das Land abdeckt, könnte von 98 Prozent auf 90 oder 92 Prozent sinken.

apa.at

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