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APA-Artikel 28. Juli 2015

Kärntner Krankenanstalten mit 242 Millionen Nettogebarungsabgang

Die Kärntner Krankenanstalten weisen für das Jahr 2014 einen Nettogebarungsabgang von 242 Millionen Euro aus. Das gab Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) am Dienstag nach der Regierungssitzung bekannt. Als Sparmaßnahme wird die bislang gratis angebotene Übergangspflege nun für die Patienten kostenpflichtig.

Die Übergangspflege wurde als Überbrückungshilfe nach Krankenhausaufenthalten angeboten, bis zu 28 Tage lang konnte sie kostenlos in Anspruch genommen werden. Jetzt sollen für die Übergangspflege die gleichen Richtlinien gelten wie für die Langzeitpflege.

Landesrat Christian Ragger (FPÖ) kritisierte die hohen Zuschüsse des Landes, die die Kabeg benötigt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) liege ihm zufolge bei minus 280 Millionen Euro. Auch das Ende der kostenlosen Übergangspflege gefallt dem FPÖ-Politiker nicht: "Das wird dazu führen, dass sich die Krankenhausaufenthalte von Menschen, die nach einem Eingriff auf Hilfe angewiesen sind, verlängern werden."

apa.at

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