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APA-Artikel 27. Juli 2015

Urteil gegen falschen Schönheitschirurgen erwartet

Er führte bei mehr als 50 Patienten Eingriffe durch - Arzt war er aber nicht: Das Landgericht Regensburg will an diesem Montag (17.00 Uhr) das Urteil gegen einen falschen Schönheitschirurgen verkünden. Die Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Missbrauchs von Titeln. Die Anwälte des Angeklagten plädierten auf eine vierjährige Freiheitsstrafe. Der Angeklagte hatte zu Beginn des Verfahrens ein Geständnis abgelegt.

Der 31-jährige Regensburger hatte sich mit gefälschten Dokumenten und Urkunden einen angeblichen medizinischen Werdegang zugelegt und sich im Internet als plastischer Chirurg ausgegeben. Gegen Barzahlung behandelte er von 2012 bis 2014 vor allem die Gesichter seiner Patienten mit Silikon und Botox. Insgesamt soll er mehr als 63 000 Euro kassiert haben. Ein medizinischer Gutachter hatte in dem Verfahren gesagt, dass Spätfolgen für die Betroffenen nicht auszuschließen seien.

apa.at

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