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APA-Artikel 16. Juli 2015

Fünf Jahre Haft für falschen Schönheitschirurgen gefordert

Einem falschen Schönheitschirurgen drohen fünf Jahre Haft. Die Staatsanwaltschaft forderte am Donnerstag vor dem Landgericht Regensburg eine Verurteilung des 31-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Missbrauchs von Titeln in 96 Fällen. "Der Angeklagte hat sich äußerst empfindliche Opfer ausgesucht, die große Probleme mit ihrem Körper hatten", sagte Staatsanwältin Anja Liebhäuser. In dem Verfahren hatte der Mann aus Regensburg zugegeben, Dutzende Schönheitsoperationen vorgenommen haben, ohne Arzt gewesen zu sein.

Er hatte sich mit gefälschten Dokumenten und Urkunden einen angeblichen medizinischen Werdegang zugelegt und sich im Internet als plastischer Chirurg ausgegeben. Gegen Barzahlung behandelte er von 2012 und 2014 vor allem die Gesichter seiner männlichen und weiblichen Patienten in Hannover und Regensburg mit Silikon und Botox. Mehr als 63 000 Euro hatte er dafür kassiert. Das Urteil soll am 27. Juli gesprochen werden.

apa.at

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