zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 15. Juli 2015

Kooperationsvertrag zwischen Wiener Rotem Kreuz und dem Österreichischen Bundesheer

Im Juni haben Vertreter des Österreichischen Bundesheeres (ÖBH) und des Wiener Roten Kreuzes (WRK) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Inhalt des Vertrages: Ab September 2015 werden die Notärzte und Notfallsanitäter des ÖBH gemeinsam mit Kollegen des WRK im Rettungs- und Ambulanzdienst regelmäßig Einsätze leisten.

Diese Form der Zusammenarbeit soll zu einer intensiveren Vernetzung der beiden Organisationen führen. Damit soll für etwaige Krisensituationen das Miteinander von zivilen und staatlichen Einsatzkräften weiter optimiert werden. Ein zusätzlicher Aspekt der Kooperation ist, das Kontingent an verfügbaren Notfallsanitätern und Notärzten in Wien zu erhöhen, um die Sicherheit vor allem bei Großveranstaltungen zu steigern. Zudem soll die Routinefähigkeit der Einsatzkräfte erhalten bleiben. "Der Erhalt von einsatzbereitem Personal ist gerade für etwaige Krisensituationen oder Auslandeinsätze von erheblicher Bedeutung. Daher freuen wir uns sehr, unseren Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit dem Wiener Roten Kreuz die Möglichkeit bieten zu können, ihre fundierte Ausbildung der Bevölkerung auch bei zivilen Einsätzen zugute kommen zu lassen", so Norbert Gehart, Generalleutnant des Österreichischen Bundesheeres.

Kontinuierlicher Wissensaustausch für noch mehr Sicherheit

Auf der Suche nach einem Kooperationspartner fiel die Wahl des ÖBH rasch auf das Wiener Rote Kreuz. Mit der umfassenden Erfahrung bei Ambulanzdiensten für Großveranstaltungen ist das Wiener Rote Kreuz der prädestinierte Partner. Zur intensiven Zusammenarbeit der beiden Organisationen kam es zum Beispiel bei der Fußball EURO 2008. Alexander Lang, Landesgeschäftsleiter des Wiener Roten Kreuzes: "Die Intensivierung dieser Kooperation trägt wesentlich zur medizinischen Sicherheit der Bevölkerung bei großen Events bei. Die Zahl an großen Veranstaltungen in der Bundeshauptstadt steigt und die Veranstalter verzeichnen meist zunehmende Teilnehmerzahlen, parallel dazu wachsen auch die Anforderungen im Bereich Sicherheit - mit dieser Kooperation sind wir für diese Herausforderung noch besser aufgestellt."

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/5544/aom

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben