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APA-Artikel 2. Juli 2015

D: Brand lobt Respekt für Andersdenkende in Sterbehilfe-Debatte

Der CDU-Abgeordnete Michael Brand hat zu Beginn der ersten Bundestagslesung über die vier Gesetzentwürfe zur künftigen Sterbehilfe den Respekt gegenüber den jeweils Andersdenkenden gewürdigt. Zugleich verteidigte er am Donnerstag seinen fraktionsübergreifenden Entwurf. Leitmotiv sei: "Sterben an der Hand und nicht durch die Hand eines Mitmenschen". Der Entwurf biete einen Weg der Mitte: Geschäftsmäßige Sterbehilfe solle verboten, der Freiraum des Arztes aber wie bisher belassen werden. Sterbenden solle man die Leiden nehmen, nicht das Leben.

Der Bundestag befasste sich am Donnerstag in erster Lesung mit den Gesetzentwürfen zur Sterbehilfe. Insgesamt sind vier fraktionsübergreifende Entwürfe eingebracht worden. Grundsätzlich zielen alle vier darauf, geschäftsmäßig organisierte Sterbehilfe zu unterbinden.

Im November will der Bundestag endgültig über eine gesetzliche Regelung zur künftigen Sterbehilfe entscheiden. Die meiste Unterstützung erfuhr bisher ein Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Brand, Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (Linke) und Elisabeth Scharfenberg (Grüne). Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) signalisierte ihre Unterstützung.

apa.at

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