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APA-Artikel 30. Juni 2015

D: Ärzte kritisieren Vergabe der künftigen Patientenberatung

Ärzteverbände haben den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), aufgefordert, die Vergabe der künftigen Patientenberatung zu revidieren. Sie sehen künftig die Unabhängigkeit und Neutralität der Beratung der Versicherten bedroht. Dies erklärten Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), Bundesärztekammer (BÄK) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) am Dienstag in Berlin.

Dem Vernehmen nach soll die Patientenberatung ab 2016 für sieben Jahre an ein Callcenter vergeben werden, das bereits jetzt für gesetzliche Krankenkassen tätig ist. Die Ärzteverbände kritisierten das: "Die Kassen stellen mit diesem Vorgang einmal mehr unter Beweis, dass sie an einer neutralen und sachgerechten Information von Patienten und Versicherten kein echtes Interesse haben." Die nun bekanntgewordene Vergabe konterkariere den Anspruch der bisherigen Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) an eine fachlich kompetente Beratung völlig.

apa.at

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