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APA-Artikel 25. Juni 2015

D: Private Krankenhäuser wenden sich gegen Krankenhausreform

Der Bundesverband der Deutschen Privatkliniken (BDPK) hat die geplante Krankenhausreform der Bundesregierung als "Beruhigungspille" kritisiert. "Förderprogramme sind der falsche Weg", betonte sein Vizepräsident Michael Philippi am Mittwoch in Stuttgart. Anders als die Gewerkschaft Verdi sieht der Verband keine Personalnot im Pflegebereich an den bundesweit 694 privaten Krankenhäusern, er setzt stattdessen auf mehr Effizienz und Wettbewerb zwischen kommunalen, freigemeinnützigen und privaten Kliniken. Die Pflege müsse organisatorisch entlastet, das vorhandene Geld sinnvoll investiert werden, hieß es.

Die derzeitige Debatte um ein Förderprogramm für mehr Pflegestellen hält Philippi für "völlig kontraproduktiv". Schließlich gebe es wegen des Fachkräftemangels schon jetzt zu wenig Bewerber. "Wir müssen den Arbeitsplatz Krankenhaus wieder attraktiv machen", sagte er. Die Bundesregierung plant, für die Jahre 2016 bis 2018 bis zu 660 Millionen Euro für neue Stellen in der Pflege bereitzustellen.

apa.at

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