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APA-Artikel 24. Juni 2015

Falscher Schönheitschirurg bedauert Operationen

Dutzende Schönheitsoperationen hat ein Mann aus der Oberpfalz vorgenommen, ohne Arzt zu sein. Am Mittwoch bedauerte der Angeklagte vor dem Landgericht Regensburg seine Taten. "Es ist ein Glück, dass ich aufgeflogen bin", sagte der 31-Jährige. Er muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Betrugs und Missbrauchs von Titeln in 110 Fällen verantworten.

In dem Verfahren hatte der Angeklagte zugegeben, sich mit gefälschten Urkunden einen medizinischen Werdegang zugelegt zu haben. In Privatwohnungen in Hannover und Regensburg behandelte er gegen Barzahlung zwischen 2012 und 2014 vor allem die Gesichter seiner Patienten mit Silikon und Botox. Bei einem Rechtsgespräch war dem Angeklagten eine Haftstrafe von vier bis fünf Jahren in Aussicht gestellt worden. Ob es am Mittwoch wie ursprünglich erwartet zu einem Urteil kommt, war zunächst noch unklar.

apa.at

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