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APA-Artikel 17. Juni 2015

"Mystery Shopping" - SPÖ erstaunt über Streik-Idee der Ärztekammer

SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger hat kein Verständnis für die Einwände der Wiener Ärztekammer gegen stichprobenartige Kontrollen von Ordinationen. Das hat er am Mittwoch in einer Aussendung betont. Das sogenannte "Mystery Shopping" und die Identitätskontrollen hätten zum Ziel, Patientenrechte zu schützen und beste Gesundheitsleistungen zu gewährleisten, versicherte er.

Der "Rundumschlag" der Ärztekammer sei kontraproduktiv. Der überwiegende Teil der Ärzte in Österreich arbeite gewissenhaft, zeigte er sich überzeugt. Gegen "schwarze Schafe" in den Ordinationen vorzugehen, sei darum auch im Interesse der korrekt praktizierenden Ärzte.

"Die Kontrollen sollen dazu dienen, falsche Abrechnungen oder Krankmeldungen aufzudecken und werden auch nur bei begründetem Verdacht oder nach Stichprobenplan, also nicht willkürlich, durchgeführt", beteuerte Spindelberger: "Statt sich konstruktiv einzubringen, drohte die Kammer in jüngster Vergangenheit immer gleich mit Streik. Die Art und Weise, wie die Ärztekammer das Thema aufgreift, ist sehr enttäuschend."

apa.at

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