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APA-Artikel 16. Juni 2015

Schweizer Gesundheitsausgaben wachsen schneller als Gesamtwirtschaft

Die Gesundheitsausgaben in der Schweiz wachsen auch in diesem und im nächsten Jahr schneller als die Gesamtwirtschaft. Für das laufende Jahr rechnet die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich mit einem Anstieg von 2,8 Prozent.

Für 2016 sagt die KOF in ihrer am Dienstag vorgestellten aktuellen Prognose ein Wachstum von 3,2 Prozent voraus. Im vergangenen Herbst war die Forschungsstelle noch von einer Zunahme von 3,7 Prozent ausgegangen. Dass nun eine tiefere Rate erwartet wird, liegt an "der mittlerweile erfolgten Eintrübung des konjunkturellen Umfelds in der Schweiz nach dem 'Frankenschock'", wie die KOF mitteilte.

Infolgedessen sei 2015 und 2016 mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Dies dämpfe den Anstieg der Gesundheitsausgaben.

Bis 2016 dürfte der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt auf 11,9 Prozent steigen. In den zehn Jahren vor 2012 war diese Gesundheitsausgabenquote von 10,1 auf 10,9 Prozent angewachsen, wie die KOF schreibt.

Die neuste Studie umfasst den Zeitraum von 2013 bis 2016. Die KOF gibt ihre Prognose halbjährlich heraus. Die Frühlingsprognose unterstützt jeweils die Firma TopPharm mit einem Forschungsbeitrag, die Herbstausgabe wird vom Internet-Vergleichsdienst comparis.ch unterstützt.

apa.at

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