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APA-Artikel 15. Juni 2015

CH: Bischöfe: "Ja zu PID hat negative Folgen"

Nach dem wahrscheinlichen Ja von Volk und Ständen zum PID-Verfassungsartikel haben die Bischöfe vor negativen Folgen gewarnt. Es bedeute einen Rückschritt "für die Wahrung des vollständigen Schutzes des menschlichen Lebens von seinem Anfang bis zu seinem Ende, von der Zeugung bis zum natürlichen Tod".

Die Verfassungsänderung öffne den Weg für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID), schrieb die Schweizerische Bischofskonferenz in einer Mitteilung.

"Mit ihr wird nicht die Krankheit behandelt, sondern diese umgangen, indem die Embryonen als Träger der Krankheit beseitigt werden." Das sei nicht zu rechtfertigen. Die Bischöfe verurteilten die Präimplantationsdiagnostik als "Selektionstechnik, bei der man sich das Recht anmasst zu entscheiden, wer es verdient zu leben und wer nicht".

Eine wirklich menschliche und gerechte Gesellschaft zeichne sich dadurch aus, dass "sie sich fähig zeigt, jede Person in ihrer Würde anzunehmen und den Kleinsten und Verletzlichsten einen Platz einzuräumen", schreiben die Bischöfe.

apa.at

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