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APA-Artikel 22. Mai 2015

Spitalsärzte: AK-Präsident warnt vor Versorgungsengpass in Tirols BKH

Ärztekammer-Präsident Artur Wechselberger hat am Freitag im Zusammenhang mit dem Konflikt rund um das neue Ärztearbeitszeitgesetz vor Versorgungsengpässen in den Tiroler Bezirksrankenhäusern gewarnt. Zwar sei man sich in den Verhandlungen mit den Krankenhausvertretern am Donnerstag "in einigen Punkten näher gekommen". Ein für die Ärzte annehmbares Ergebnis stehe allerdings noch aus.

Nach wie vor sei die Erfüllung der finanziellen Forderungen der Ärzteschaft offen, erklärte Wechselberger in einer Aussendung am Freitag. Diese sei aber Grundvoraussetzung. Die Vertreter der Bezirksspitalsärzte peilen eine Gleichstellung mit ihren Kollegen an der Tilak und der Med-Uni an. In der kommenden Woche wollen sie über weitere Maßnahmen beraten.

Einig sei man sich jedenfalls darin, dass die ursprüngliche Forderung einer nachteiligen Flexibilisierungen der Arbeitszeit der Ärzte vom Tisch sei. Als gemeinsamer Nenner aller abzuschließenden Betriebsvereinbarungen bleibe ein Durchrechnungszeitraum von 26 Wochen und Eröffnung der Möglichkeit eines "Opt Out". Zudem sei den Ärztevertretern eine Erhöhung der Planstellen und die Einbindung in die Gehaltsverhandlungen 2016 zugesagt worden, hieß es.

apa.at

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