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APA-Artikel 21. Mai 2015

Neue "Blutbank" für die Steiermark - Neubau um 30. Mio. Euro eröffnet

Mit rund 55.000 Blutkonserven jährlich versorgt die "Blutbank" an der Uniklinik Graz für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin (UBT) die Spitäler der Steirischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) mit Blut. Der langwierig erkämpfte Neubau des Blutversorgungszentrums wurde am Donnerstag eröffnet. Die Kosten (30 Millionen Euro) teilen sich Bund sowie Land/KAGes zu je 50 Prozent.

Jahrelang kämpfte die Universitätsklinik für Blutgruppenserologie und Transfusionsmedizin um die Finanzierung eines Neubaus der "Blutbank" - zwischenzeitlich war das alte Gebäude bereits von einer Schließung bedroht. Der am Donnerstag offiziell eröffnete Neubau bietet auf nunmehr rund 8.800 Quadratmetern Raum für die Blutversorgung auf höchstem internationalen Niveau.

Der dreistöckige Bau umfasst u.a. einen Entnahmebereich für spezielle Blutspender und Patienten, einen Produktionsbereich von konventionellen Blutprodukten (verschiedene Blutkonserven) und einen Produktionsbereich von speziellen Blutprodukten (Stammzellenprodukten) sowie Bereiche zur Weiterverarbeitung von Geweben (Gewebebank) und zahlreiche Analyselabore. Betont wurde bei der Eröffnung, dass rund 25 Millionen Euro der insgesamt investierten rund 30 Millionen Euro von steirischen Unternehmen erbracht worden seien.

Die konventionelle Vollblutspende (450ml) wird in der Steiermark und in ganz Österreich in erster Linie vom Blutspendedienst des Österreichischen Roten Kreuz betreut. Die UBT verarbeitet diese Vollblutspenden zu Blutprodukten (Erythrozytenkonzentrat, Thrombozytenkonzentrat, Frischplasma) und ist für Lagerung und Distribution in der Steiermark verantwortlich. Darüber hinaus ist die UBT für die Durchführung von Spezialspenden (Granulozyten- und Lymphozytenspende, Thrombozytapherese-Spende, sowie Stammzell- und Knochenmarkspende) zuständig.

apa.at

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