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APA-Artikel 27. April 2015

CH: Spitäler unterstützen Vorlage zur Präimplantationsdiagnostik

Der Spitalverband H+ unterstützt die Verfassungsänderung für eine zeitgemässe Fortpflanzungsmedizin, über die am 14. Juni 2015 abgestimmt wird. Bei einem Ja wird der Weg frei gemacht für die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik.

Die H+-Mitglieder hätten sich in einer Befragung klar für die Vorlage ausgesprochen, schrieb der Verband am Montag in einem Communiqué. "Die Spitäler und Kliniken wollen den betroffenen Paaren zu deren Wohle die bestmögliche Fortpflanzungsmedizin anbieten können."

Heute dürfen nur so viele Embryos im Reagenzglas gezeugt werden, wie der Frau sofort eingepflanzt werden können. Aus medizinischen Gründen sind dies nicht mehr als drei.

Um sinnvolle Rahmenbedingungen für die Präimplantationsdiagnostik zu schaffen, soll diese Grenze mit der Verfassungsänderung aufgehoben werden. Mit einer Gesetzesänderung sollen in einem zweiten Schritt Untersuchungen an künstlich befruchteten Embryos vor der Einpflanzung in den Mutterleib zugelassen werden.

H+ ist Mitglied des Fachkomitees "für eine zeitgemässe Fortpflanzungsmedizin".

apa.at

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