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APA-Artikel 27. April 2015

Endgültiges Aus für Tagesklinik am Bellevue in Zürich

Die Schönheitsklinik am Bellevue in Zürich hat ihren Betrieb eingestellt. Im Februar war die Klinik vorläufig geschlossen worden, weil die Patientensicherheit nicht mehr gewährleistet war. Nun hat die Tagesklinik am Bellevue AG das Operationsverbot akzeptiert und auf die Betriebsbewilligung verzichtet.

Durch den Verzicht auf eine Betriebsbewilligung sei das aufsichtsrechtliche Verfahren erledigt, bestätigte am Freitag Enrico Kopatz, Mediensprecher der kantonalen Gesundheitsdirektion, einen Bericht der Sendung "Schweiz aktuell" von SRF.

Das Operationsverbot war mit einer superprovisorischen Verfügung ausgesprochen worden nachdem Vorwürfe gegen den 78-jährigen Schönheitschirurgen Peter Meyer-Fürst erhoben worden waren.

Im Januar und Februar hatte der "Kassensturz" über zwei Fälle berichtet, bei denen von Meyer-Fürst operierte Patienten unter drastischen Folgen litten. Eine junge Frau hatte wegen Komplikationen nach einer Brustverkleinerung Strafanzeige eingereicht.

Bereits 2009 hatte die Gesundheitsdirektion dem Chirurgen die Berufsausübungsbewilligung nicht mehr erneuert. Das kantonale Verwaltungsgericht stiess den Entscheid jedoch um, weil nach dessen Ansicht kein gewichtiges öffentliches Interesse an der Verweigerung der Bewilligung ersichtlich war.

apa.at

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