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APA-Artikel 17. April 2015

Rhön-Klinikum denkt nach Verkäufen auch an Übernahmen

Der deutsche Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum liebäugelt nach dem Verkauf eines Großteils seines Geschäfts wieder mit Zukäufen. Organisches Wachstum, passende Akquisitionen bei entsprechender Gelegenheit sowie der entschlossene Ausbau der Netzwerkmedizin seien die Erfolgsgaranten für die Zukunft, sagte Vorstandschef Martin Siebert am Freitag auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.

Rhön-Klinikum werde auch künftig eine wichtige Rolle in der deutschen Gesundheitswirtschaft spielen. Rhön-Klinikum hatte im vergangenen Jahr den Großteil seiner Kliniken an den Rivalen Helios verkauft, der zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Seither wird das auf zehn Kliniken an fünf Standorten geschrumpfte Unternehmen als Übernahmekandidat gehandelt.

Der Milliardengewinn aus dem Verkauf wurde aber größtenteils über einen Aktienrückkauf an die Eigentümer ausgeschüttet. Die Dividende für 2014 soll nun auf 80 von 25 Cent je Aktie mehr als verdreifacht werden. Zudem soll es einen weiteren Aktienrückkauf von bis zu 7,34 Millionen Papiere geben, der zum aktuellen Kurs ein Volumen von mehr als 180 Mio. Euro hätte.

apa.at

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