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APA-Artikel 10. April 2015

Spitalsärzte - Neue Betriebsversammlungen im Burgenland angekündigt

Bei der Ärztekammer Burgenland zeigte man sich am Donnerstag "enttäuscht" betreffend den Stand der Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen der Spitalsärzte. Gleichzeitig wurden für die Woche vom 20. bis 24. April weitere Betriebsversammlungen der Ärzteschaft in den fünf burgenländischen Spitälern angekündigt.

Während in allen anderen Bundesländern neue Gehaltsschemen beschlossen worden seien, werde im Burgenland "verzögert und zugeschaut, wie die Gesundheitsversorgung der Burgenländer Tag für Tag schlechter wird", stellte die Standesvertretung in einer Aussendung fest. Seitens der Kurienversammlung der angestellten Ärzte wurde "fehlendes Engagement der politischen Verantwortlichen" beklagt.

Das "Land spielt auf Zeit" hieß es, die Spitalsärzte seien mit ihrer Geduld am Ende und würden bereits das Land verlassen. "Bis auf Lippenbekenntnisse durch die Politik ist bisher nichts passiert, der Grad der Demotivation in der Kollegenschaft ist seit Wochen enorm", erklärte Ärztekammerpräsident Michael Lang. Die vereinbarte Übergangsregelung sei "keine Lösung und nur ein Tropfen auf den heißen Stein."

Mittlerweile müssten bereits in der Pension befindliche Kollegen aushelfen, um die Akutversorgung aufrechterhalten zu können. Im Zuge der Betriebsgruppenversammlungen der Ärzteschaft sei mit Einschränkungen in der Versorgung zu rechnen. Die Akutversorgung von Notfällen sei "natürlich gewährleistet", teilte die Ärztekammer mit.

apa.at

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