zur Navigation zum Inhalt
 
APA-Artikel 7. April 2015

Spitalsärzte: Kärntner Landesregierung beschloss neues Gehaltsschema

Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag einstimmig das neue Gehaltsschema der Spitalsärzte beschlossen. Das geplante Erhöhungsvolumen von 13,5 Millionen Euro sei "auf Heller und Pfennig" eingehalten worden, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) nach der Regierungssitzung vor Journalisten. Zusätzlich gibt es eine Verbesserung für die Hebammen, sie werden künftig höher eingestuft.

Landesrat Christian Ragger (FPÖ) kritisierte, dass der Krankenanstaltenbetreiber Kabeg die Gehaltserhöhung der Ärzte über den laufenden Betrieb finanzieren muss. Holen könne man das Geld nur bei den Investitionen, den fünf Krankenhäusern blieben nach Abzug der Ärztegehälter insgesamt nur mehr 25 Millionen Euro, was einem "investiven Stopp" gleichkomme.

Nach dem neuen Modell betragen die Einstiegsgehälter 3.000 Euro, mit Zulage und Überstunden bei einer 48-Stunden-Woche kommt ein Einsteiger auf knapp 5.000 Euro brutto. Fachärzte bekommen am Anfang ein Grundgehalt von gut 4.800 Euro, mit Zulagen und Überstunden bei 48 Wochenstunden auf knapp 7.600 Euro. Die Ärzte hatten ihre Zustimmung zum neuen Gehaltsschema bei Betriebsversammlungen in der vergangenen Woche gegeben. Am 30. April soll die Novelle im Landtag fixiert werden und rückwirkend ab Jahresbeginn gelten.

apa.at

Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Mehr zum Thema

<< Seite 1 >>

Medizin heute

Aktuelle Printausgaben