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APA-Artikel 7. April 2015

Rund 5.300 Notfall-Rettungseinsätze in der Osterwoche in NÖ

Die Mitglieder der Rettungsorganisationen in Niederösterreich haben eine arbeitsreiche Osterwoche hinter sich: Insgesamt wurden 5.298 Einsätze der Notfallrettung gezählt, teilte Landeshauptmannstellvertreter Wolfgang Sobotka (ÖVP) am Montag mit. Im Durchschnitt alarmierte Notruf NÖ alle drei Minuten die Einsatzkräfte. Bei Verkehrsunfällen gab es einen Anstieg um knapp vier Prozent.

Entgegen des Trends der vergangenen Jahre seien heuer über die gesamte Osterwoche weniger Einsätze zu verzeichnen gewesen. Dafür seien die Notfälle über das Osterwochenende wieder angestiegen, berichtete Sobotka.

In der Osterwoche wurden neben den Notfallrettungseinsätzen außerdem 15.224 Krankentransporte disponiert. Fast Tausend Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbundes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und der Bergrettung seien rund im die Uhr im Einsatz gestanden, um in Not geratenen Menschen zu helfen.

Von Karfreitag bis Montagnachmittag wurden fast 2.000 Notfallrettungseinsätze registriert (2014: 1.444), bilanzierte der Geschäftsführer von 144 Notruf NÖ, Christof Constantin Chwojka. Auch über 4.000 Krankentransporte, 900 NÖ Ärztedienstvermittlungen und Apothekenauskünfte galt es zu koordinieren.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sei an den Osterfeiertagen mit 37 gegenüber dem Vorjahr nahezu gleich geblieben. Von Karfreitag bis Ostermontagnachmittag wurden in Niederösterreich acht Menschen schwer und 21 leicht verletzt (2014: 5 bzw. 18), durch die Notarzt- und Rettungsteams versorgt und anschließend in die Landes- und Universitätskliniken gebracht. Der Schwerpunkt lag diesmal mit 17 Verkehrsunfällen wieder am Karfreitag.

Der Karfreitag sei dieses Jahr auch insgesamt mit 599 Einsätzen der stärkste Tag gewesen. Die meisten Hilfeleistungen erfolgten laut Notruf NÖ wegen internistischer und neurologischer Akuterkrankungen, gefolgt von Stürzen, chirurgischen Erkrankungen und Unfällen. Aber auch verschiedenste Verletzungen, geburtshilfliche, psychiatrische und Vergiftungsnotfälle bis hin zu Alpinunfällen beschäftigten die Retter.

apa.at

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