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APA-Artikel 7. April 2015

Ärztekammer zu Gesprächen mit McDonald bereit, aber nur im offenen Dialog

"Grundsätzlich positiv" reagiert der Wiener Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres auf das Dialogangebot des Hauptverbands-Vorsitzenden Peter McDonald. Bedenklich stimmt ihn allerdings, dass er zeitgleich mit der Einladung zum Gespräch bereits seine vorgefasste Meinung zu bestimmten Themen medial verkündet habe.

"Ein Gespräch führen bedeutet, aufeinander zuzugehen, nicht aber, dass eine Seite der anderen erklären wird, wo es ihrer Meinung nach langzugehen hat", so Szekeres am Ostermontag in einer Aussendung. Er betonte erneut, dass seine Unterschrift unter das Verhandlungspapier mit der Gemeinde Wien "unter Gremialvorbehalt" erfolgt sei. Da die Kurie angestellte Ärzte als zuständiges Gremium das Verhandlungspapier eben nicht bestätigte, sei auch seine Unterschrift nicht mehr gültig gewesen. Dies sei ein auch im Rahmen einer funktionierenden Sozialpartnerschaft üblicher Vorgang.

Bedauerlich findet es Szekeres, dass McDonald den bestehenden Probleme im Gesundheitswesen "nicht wirklich in die Augen schauen" wolle. Einsparungen im Gesundheitswesen sowie ein Ärztemangel in gewissen Bereichen und Gangbetten in Wiener Spitälern seien Realität. Der Wiener Ärztekammer-Präsident forderte umfassende Strukturveränderungen ein und betonte: "Darüber werden wir sehr gerne mit dem Hauptverbandsvorsitzenden diskutieren."

apa.at

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