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APA-Artikel 2. April 2015

FPÖ: Belakowitsch-Jenewein: Eiertanz um Kinder-Reha ist beschämend

"Dass im Jahre 2015 ernsthaft über die Errichtung von Kinder-Reha-Zentren diskutiert werden muss, ist für alle Beteiligten beschämend", sagte die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Ein weiterer Skandal sei, dass im Hauptverband der Sozialversicherungsträger davon gesprochen werde, dass man "im Zeitplan" sei, während betroffene Familien ihr Kinder zur Reha-Behandlung ins Ausland bringen müssen, so Belakowitsch-Jenewein.

Geplante vier Zentren zur Rehabilitation schwerkranker Kinder mit 343 Betten und 50 Betten für Angehörige, sollten nicht so schwer realisierbar sein, so Belakowitsch-Jenewein, die vorschlägt den Eiertanz der Bundesländer um die Standorte dahingehend zu lösen, dass jedes Bundesland sein eigenes Zentrum baut. Das hätte auch den Vorteil, dass betroffene Familien nicht in andere Bundesländer ausweichen müssten und Besuche der Angehörigen bei kranken Kindern erleichtert würden, so Belakowitsch-Jenewein.

"Bei mehr als 50 Millionen Euro, die alleine die Stadt Wien für sinnlose Bürgermeisterbeweihräucherungs-Inserate beim Fenster hinaus wirft, sollten kolportierte 33 Millionen Euro pro Jahr für die Kinder-Reha im Vollausbau nicht das Problem sein", betonte Belakowitsch-Jenewein. Hier zeige sich einmal mehr, dass es den Politikern von Rot und Schwarz nur um den eigenen Machterhalt gehe und nicht um das Wohl der Bevölkerung. "Es ist die Pflicht einer gesunden Gesellschaft, sich um kranke Kinder zu kümmern. Kinder-Reha ab 2020 ist inakzeptabel", forderte Belakowitsch-Jenewein die beteiligten Bundesländer und die Sozialversicherung auf, den Turbo einzuschalten. "Jeder Tag ohne Kinder-Reha-Zentrum ist ein Tag der Schande für alle Beteiligten", so Belakowitsch-Jenewein.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/4468/aom

apa.at

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