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APA-Artikel 30. März 2015

Spitalsärzte - Neuregelung nun auch für Mitarbeiter der Med-Uni Graz

Während die Ärzte der steirischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) bereits seit Jänner Regelungen mit ihrem Arbeitgeber rund um das neue Arbeitszeitgesetz getroffen haben, folgte nun auch eine Einigung mit den Mitarbeitern der Medizinischen Universität Graz. Das neue Gehaltsniveau gilt rückwirkend per 1. Jänner 2015. Die Med-Uni sei damit österreichweit Vorreiter, so das Rektorat am Montag.

Die Novellierung bedeutet für alle ärztlichen Mitarbeiter der Universität "Veränderungen in der Ausgestaltung der Arbeitszeit sowie des Einkommens". Diese Gehaltsanpassung für das wissenschaftliche Personal sei unabhängig von einer ärztlichen oder nicht-ärztlichen, einer klinischen oder vorklinischen Verwendung und tritt unbefristet in Kraft. Abgeschlossen wurden drei Betriebsvereinbarungen zu den Bereichen Gehältern, Arbeitszeit und Rufbereitschaften.

"Damit nimmt die Med-Uni Graz österreichweit eine Vorreiterrolle ein", hieß es aus dem Büro von Rektor Josef Smolle, der zusammen mit dem Betriebsrat die Einigung per Aussendung mitteilte. Auf APA-Anfrage hieß es, dass rund 30 Prozent (etwa 150 Mitarbeiter) des medizinischen Personals der Med Uni eine Opt-Out-Regelung unterschrieben haben und damit befristet länger arbeiten als das Gesetz vorsieht. Beim Gehalt können die Med-Uni-Mitarbeiter nun "im Schnitt 20 Prozent mehr auf die Grundvergütung" erwarten. Zur Vereinbarung kommen auch noch 50 zusätzliche Dienstposten hinzu, die seit Jahresbeginn ausgeschrieben wurden.

apa.at

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