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APA-Artikel 25. März 2015

NÖGKK schafft unlimitierten Zugang für Psychotherapie für Kinder

Nach dem 2014 befristet gestarteten unlimitierten Zugang zur Psychotherapie für Kinder und Jugendliche hat die NÖ Gebietskrankenkasse (NÖGKK) die Kontingentierung nun per Vorstandsbeschluss endgültig abgeschafft. Obmann Gerhard Hutter sprach von einer "enormen Verbesserung bei Qualität und Quantität im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung" im Bundesland.

Das Konzept habe sich hervorragend bewährt. Die Erfahrungen der vergangenen Monate seien durchwegs positiv und Kinder seien viel schneller zu ihrem Therapieplatz gekommen, hieß es in der Aussendung am Mittwoch.

Seelische Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten bei Kindern. Es gelte, möglichst früh Entwicklungsstörungen vorzubeugen bzw. sie zu heilen. Wichtig sei dabei ein niederschwelliger Zugang.

Im Vorjahr seien auch die Stundenkontingente für Erwachsene ausgeweitet worden. Seit Juli 2003 biete die NÖGKK Psychotherapie auf "Krankenschein" an und habe die Leistungen - über die Vertragsvereine und Institute - laufend ausgeweitet. 2013 wurde die Clearingstelle für Psychotherapie eingesetzt, bei der die Fäden für die Vergabe von Therapieplätzen in Niederösterreich zusammenlaufen (www.psychotherapieinfo.at).

apa.at

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