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APA-Artikel 25. März 2015

Spitalsärzte - "Annäherung" und "Dissens" bei Treffen in Wien

In Wien ist am Dienstagabend einer weitere Gesprächsrunde in Sachen neuer Arbeitszeitregelung im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) absolviert worden. Sie sei "konstruktiv" verlaufen - Uneinigkeit gebe es aber nach wie vor in finanziellen Fragen, wie aus dem Rathaus bzw. vonseiten der Ärztekammer verlautbart wurde. Am Donnerstag wird weiter geredet.

"Bei den Themen Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten konnte eine Annäherung erzielt werden", berichtete eine Sprecherin von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) der APA nach dem Treffen. Ein "Dissens" bestehe hingegen weiter bei Gehaltsfragen. Auch der Chef-Verhandler der Mediziner, Wiens Ärztekammer-Vizepräsident Hermann Leitner, bestätigte der APA, dass es eine "gewisse Annäherung" in Sachen Arbeitszeiten, nicht jedoch beim Finanziellen gegeben habe.

Am Donnerstagabend wird laut den Verhandlungspartnern - zu denen auch die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten gehört - eine nächste Runde stattfinden. Das bedeutet: Man trifft sich noch einmal vor der Landtagssitzung am Freitag, bei der das neue, nun wieder umstrittene Gehaltsschema bereits beschlossen werden soll.

Am Dienstag haben auch die Ordensspitäler von der Stadt verlangt, die finanziellen Mehrbelastungen durch die kürzeren Arbeitszeiten - und damit verbundenen höheren Gehältern und Neueinstellungen - abzugelten. "Die Umsetzung des Ärztearbeitszeitgesetzes ist für alle Spitalsträger eine Herausforderung", kommentierte SPÖ-Gemeinderat Kurt Wagner das Ansinnen. Er verwies auf "umfassende Reformen" im KAV. Diesem Prozess müssten sich auch die Ordensspitäler stellen - bevor sie als unabhängige Unternehmen finanzielle Forderungen an die Stadt richten, befand der SP-Politiker in einer Aussendung.

apa.at

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