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APA-Artikel 19. März 2015

Spitalsärzte - Erste Nachverhandlung für Wiener KAV-Ärzte ergebnislos

Die erste Nachverhandlungsrunde betreffend die Umsetzung des neuen Arbeitszeitgesetzes für Ärzte im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) ist am Mittwoch ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Sowohl Stadt als auch Ärztekammer sprachen jedoch von einem konstruktiven Gesprächsklima und orten immerhin gegenseitiges Verständnis. Am Freitag wird weiterverhandelt.

Laut Aussendung der Ärztekammer wurden beim Treffen zwischen Vertretern von Stadt, Gewerkschaft, KAV und Kammer u.a. die Themenbereiche Arbeitszeit, Anzahl der Nachtdienste und die Umsetzung diverser Strukturänderungen parallel zur Implementierung des neuen Dienstzeitengesetzes debattiert. "Die heutigen Gespräche fanden in einer bestimmten, aber dennoch äußerst sachlichen Art und Weise statt", resümierte Wiens Ärztekammer-Vizepräsident Hermann Leitner, der nun - nach dem Nein der Kammermitglieder zum eigentlich schon fix ausverhandelten Lösungspaket - statt Kammerchef Thomas Szekeres im Verhandlungsteam sitzt.

Teilweise hätten sich "gemeinsame Sichtweisen" gezeigt, in einer Reihe von Punkten gebe es aber weiterhin keine Übereinstimmung. Zum konkreten Inhalt des Gesprächs habe man Stillschweigen vereinbart, hieß es.

Im Büro von Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) sprach man auf APA-Anfrage ebenfalls von einem guten Klima. Sämtliche von der Ärztekammer vorgebrachten Punkte seien besprochen worden. Man habe Verständnis gezeigt, eine Lösung gebe es allerdings noch nicht, so eine Sprecherin.

Am Freitag soll das Gezerre um eine endgültige Lösung für die KAV-Ärzte weitergehen. Eine für kommenden Montag von der Ärztekammer anberaumte Demo, die teils über den Ring führen wird, dürfte aber unabhängig von einer etwaigen vorzeitigen Einigung jedenfalls stattfinden. Denn parallel zu den Gemeindespitälern wird auch für die Ärzte am AKH noch um einen Kompromiss gerungen. Hier ist man vom Abschluss der Gespräche noch weiter entfernt.

apa.at

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