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APA-Artikel 10. März 2015

Spitalsärzte - Gewerkschaft bedauert Ablehnung im Wiener KAV

Der Vorsitzende der Gewerkschaft für Gemeindebedienstete - Kunst, Medien, Sport und freie Berufe (GdG-KMSfB), Christian Meidlinger, bedauerte am Montag die Ablehnung der Einigung für die Ärzte des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV). "Es ist schade, dass es der Ärztekammer nicht gelungen ist, ein gutes Ergebnis gut zu verkaufen", meinte er gegenüber der APA.

Die Gewerkschaft, die zusammen mit den Ärztevertretern für die Seite der Arbeitnehmer verhandelt hatte, stehe jedenfalls weiter hinter dem Ergebnis. Nun werde man das weitere Vorgehen in einer Vorstandssitzung am Donnerstag sowie in weiterer Folge mit dem Sozialpartner, in diesem Fall der Stadt Wien, besprechen. Das Votum der KAV-Ärzte werde man dabei mitberaten und besprechen. Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) hatte bereits angekündigt, sich in Sachen Nachverhandlungen an der Gewerkschaft orientieren zu wollen, die der erste Ansprechpartner sei.

Er halte die Vereinbarung für "herzeigbar und gut", so Meidlinger. Man habe sowohl bei den Gehältern eine gute Summe erreicht, als auch gute Dienstzeitmodelle entwickelt. Mit der Ablehnung bleibe nun ein "bitterer Nachgeschmack". Er verteidigte auch das Vorgehen des KAV, nun jede einzelne Abteilung in Workshops zu evaluieren: Das wäre eine übliche Vorgehensweise von Dienstnehmern in jedem Bereich.

apa.at

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