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APA-Artikel 5. März 2015

Ärzte gegen Biosimilars?

Die Akzeptanz von Biosimilars im Krankenhaus ist geringer als man denkt. Ärzte verlangen einerseits mehr klinische Studien zur Prüfung von Biosimilars, sind aber andererseits nicht bereit solche Studien durchzuführen.

Mindestens genauso gut wie das Originatorprodukt – nur billiger

Nachahmerprodukte von Biopharmazeutika, sog. Biosimilars, sind natürlich günstiger als die Originatorprodukte. Deshalb würde sich der Einsatz im Krankenhaus anbieten, was unter anderem der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger begrüßen würde. 9 Jahre nach dem ersten Biosimilar stehen Ärzte diesen allerdings noch immer skeptisch gegenüber und verlangen eine bessere Überprüfung. Der Teufelskreis ist, dass eben diese Ärzte für die Durchführung der klinischen Studien zuständig wären, dies jedoch nicht gerne übernehmen. Der Grund dafür liegt darin, dass die Forschung nach neuen Methoden für Ärzte interessanter ist, als ein Nachahmerprodukt erneut zu testen.

Österreichisches Biosimilar-Gipfeltreffen, 18. – 19. März 2015

Bei der Konferenz über Biosimilars im Rahmen des IIR Pharmaforums sind wichtige Stakeholder des österreichischen Marktes vor Ort, um über die unterschiedlichen Sichtweisen zu diskutieren. Gibt es gemeinsame Nenner? Wo sind sich die Experten nicht einig? Hauptverband, AGES, Sandoz, Hanusch Krankenhaus, AKH Wien, uvm. diskutieren, ob sich die Biosimilars mittlerweile auf dem Markt etabliert haben und was noch machbar ist. Für den Blick über den Tellerrand sorgt Catherine Akers von Amgen UK sowie Dr. Balocco-Matavelli von der WHO aus Genf.

Weitere Informationen unter www.iir.at/forum-pharma

apa.at

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