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APA-Artikel 3. März 2015

Zahnärzte: Bewusstsein für Vorsorge verbessern

Die Zahnärzte haben die Bundesregierung aufgefordert, das Bewusstsein für die Vorsorge weiter zu stärken. Der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Eßer, sagte am Dienstag in Berlin, gerade bei Prävention im Bereich der Parodontose seien künftig wesentlich mehr Anstrengungen erforderlich. Allerdings habe sich der Präventionsgedanke in Deutschland bei der Zahngesundheit in der Vergangenheit schon deutlich verbessert.

Eßer und der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Peter Engel, stellten eine Studie über die zahnärztlichen Leistungen 2013 im europäischen Vergleich vor. Nach Eßers Worten zeigt die Untersuchung, dass Deutschland bei der zahnärztlichen Versorgung kein "Hochpreisland" ist. Es rangiere in etwa im Mittelfeld hinter Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz, allerdings vor Frankreich, Großbritannien und Ungarn. Besonders gut stehe Deutschland bei Zahnersatz da.

Der sogenannte Dentaltourismus etwa nach Ungarn oder nach Polen, wo derartige Leistungen wegen geringerer Löhne günstiger sind, mache nach wie vor nur einige Prozent aller Behandlungen aus.

apa.at

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